Nordistik
print


Navigationspfad


Inhaltsbereich

Forschungsprojekte

Seit den 1960er Jahren hat sich eine Aufteilung der Nordischen Philologie in sog. Abteilungen durchgesetzt, die unterschiedliche Gegenstände und Methoden bearbeiten (Sprache, Literatur und Kultur vor und nach der Reformation). An unserem Institut werden die Schwerpunkte Altnordistik und Neuskandinavistik verfolgt. Wir bemühen uns aber auch um eine Kooperation und eine gegenseitige Bereicherung - in der Lehre wie in der Forschung und suchen ganz gezielt Schnittstellen gemeinsamer Interessen auf.

Nun trennen nicht nur die historisch unterschiedlichen Gegenstandbereiche, sondern auch die Methoden tendenziell die beiden Teilfächer. Während die Altnordistik vor allem philologisch und kulturgeschichtlich ausgerichtet ist, wendet die Neuskandinavistisk in erster Linie literaturwissenschaftliche und textanalytische Methoden an. Nicht zuletzt als Folge der kulturwissenschaftlichen Wende der Philologien sehen wir trotzdem eine Vielzahl gemeinsamer Interessen, die wir in kulturwissenschaftlich ausgerichteten gemeinsamen Lehrveranstaltungen, aber auch und vor allem in Forschungskooperationen verfolgen. Vgl. dazu z.B. die beiden Publikationen "Eliten in Skandinavien" und "Tiere in skandinavischer Literatur- und Kulturgeschichte".

 

Neuskandinavistik

  • Teilnahme am Osloer Forschungsprojekt »Scandinavian Post-1989 Narratives of Guilt and Privilege: Men at War, Global Women, and Sacrificed Children«, finanziert vom Norwegischen Forschungsrat (Annegret Heitmann)
  • Arktis-Primitivismus um 1900 (Habilitationsprojekt Hanna Eglinger)
  • Mitarbeit im Forschungsnetzwerk »Arctic Modernities« der Universität Tromsø (Hanna Eglinger)
  • Skandinavische Gegenwartsliteratur (in Deutschland) (Annegret Heitmann (Mitherausgeberin des Kritischen Lexikon der Fremdsprachigen Gegenwartsliteratur), Hanna Eglinger, Katarina Yngborn)
  • Arbeitsgruppe NEUES LESEN (Annegret Heitmann in Zusammenarbeit mit Joachim Schiedermair (Greifswald) und Antje Wischmann (Wien)
  • Deutsch-dänisches kulturwissenschaftliches Netzwerk (Zusammenarbeit von Annegret Heitmann mit Stephan Michael Schröder (Universität Köln), Martin Zerlang (Universität Kopenhagen) und Per Stounbjerg (Universität Aarhus). Arbeiten zur Populärkultur und kulturgeschichtlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Dänemark
  • Teilnahme am Graduiertenkolleg »Funktionen des Literarischen in Prozessen der Globalisierung« (Annegret Heitmann)
  • Teinahme am Internationalen Doktorandenkolleg »Mimesis« (Annegret Heitmann)

Kürzliche abgeschlossen:

 

Altskandinavistik

  • Akademieprojekt: Runische Schriftlichkeit in den germanischen Sprachen: Arbeitsstelle Göttingen-München. Leitung: Prof. Dr. Wilhelm Heizmann, Mitarbeiter: PD Dr. Alessia Bauer, Julia-Sophie Heier
  • Die Goldbrakteaten der Völkerwanderungszeit (Wilhelm Heizmann und Alexandra Pesch)
  • Jacob & Wilhelm Grimm: Schriften zur nordischen Philologie (Wilhelm Heizmann)
  • Jón Ólafssons 'Runologia' (Kaupmannahöfn 1752) und die Runenkunde im 17. und 18. Jahrhundert (Wilhelm Heizmann und Alessia Bauer)
  • Einführung in die Runenschrift (Wilhelm Heizmann und Alessia Bauer)

Kürzliche abgeschlossen: